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Überhaupt legt Föllmer Wert auf gute Produkte, die er so geradlinig ohne
überflüssigen Schnickschnack zubereitet, dass eigentlich für alles die zwei Worte „sehr lecker“ reichen würden. Nur den mit Essig und Zitronensaft marinierten Sardinenfilets fehlte etwas die mediterrane Raffinesse, und für mich dürften auch die Portionen insgesamt etwas größer sein - nach drei Gängen wie zum Beispiel dem hervorragenden Bachsaiblingsfilet auf gut gewürztem Linsengemüse, zarten, panierten Kalbsschnitzelchen mit lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat und frischen, sehr aromatischen Himbeeren mit einer zabaioneartigen
Moscato-Creme mit Parfait vom Eierlikör war ich dann doch nicht ganz satt -, oder war es mal wieder nur die Lust auf mehr? Von vier Gängen aber schon, vor allem, wenn der delikate Baumkuchen mit geräuchertem Aal und das perfekt gebratene Zwischenrippenstück vom Eifelrind dabei sind, bei dem die Scheiben vom Ochsenmark und eine erstklassige Rotweinsauce den fleischigen Hochgenuss vollendeten.


     

 

Der dazu empfohlene, weich abgerundete Sangiovese aus der Region Latio in der Nähe von Rom (0,15 Liter für 6,80 Euro) harmonierte dazu ebenso wie der filigran gereifte 98er Cabernet Sauvignon aus dem
spanischen Navarra (8 Euro) zur Niere. Überhaupt findet der Kellner zu jedem Gericht einen passenden Wein aus Föllmers sehr individuell zusammen gestellten Angebot, das er aus seinem nebenbei geführten Weinhandel bezieht. Wenn man es sich dann im Laufe des Abends erst mal gemütlich gemacht hat, darf es ruhig noch ein Gläschen mehr sein.

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